Messe Stuttgart, 2. & 3. Dezember 2020

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Betont schön

11. Februar 2020

Beton präsentiert sich von einer völlig neuen Seite. Dass sich Architekten und Designer gerne frei nach ihren Vorstellungen austoben, ist an sich nichts Neues. Doch oft stoßen sie bei einem Material dabei an ihre Grenzen. Bei Beton wird das in Zukunft nicht mehr so sein, denn der österreichische Hersteller Baumit hat den BauMinator entwickelt, mit dem man im 3D-Druckverfahren Betonelemente nach exakten Vorgaben produzieren kann. Erste Projekte mit ausgewählten Schlüsselpartnern wurden bereits umgesetzt. Die Erkenntnisse aus diesen Pionier-Projekten fließen direkt in die Weitentwicklung ein und lassen in Zukunft außergewöhnliche, individuell gefertigte Bauwerke entstehen.

 

    
Von wegen starr: Der BauMinator von Baumit erweckt Beton zum Leben.

 

Schon vor fünf Jahren hat Baumit begonnen, die Verarbeitung von Beton neu zu definieren. Moderne Architektur verlangt nach innovativen Methoden, und nach Metall und Kunststoff war es Zeit, den 3D-Druck auch für Beton fit zu machen. Klares Ziel war es dabei, komplexe Formen schnell und einfach herstellen zu können mittels eines ökonomischen Verfahrens. Nach intensivem Forschen und Entwickeln von Mörtelmischungen bis zum Herstellungsprozess gelang es dem führenden Hersteller von Baustoffen, Farben- und Fassadenspezialisten die Kreation des BauMinators, der heute Objekte bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 30 Zentimetern pro Sekunde bis zu fünf Metern ein- oder mehrbahnig bis zu 60 Grad überkragend drucken kann. So entstand auch unter Mitwirkung der Partner Incremental und Porr der 350-Jahre-Pavillon der Universität Innsbruck, der in nur eineinhalb Monaten Bauzeit inklusive des Oberflächenreliefs errichtet wurde.

 

Millimeterarbeit: Die einzelnen Bauteile können passgenau perfekt an Ort und Stelle aufgestellt werden.

 

Selbstverständlich ist der BauMinator auf die täglichen Bedürfnisse eines planenden Büros abgestimmt und in digitale Prozesse wie BIM voll integrierbar. Er eröffnet zudem eine effizientere Arbeitsweise und eine nahezu grenzenlose Freiheit in der Formgebung. Paneele für den Innen- und Außenbereich, Betonmöbel, Objekte für Garten- und Landschaftsgestalter, aber auch Hohlschalungen, Mauern und andere unverwechselbare Bauteile können damit maßgeschneidert werden. Und das ist erst der Anfang. Mit dem BauMinator gibt Baumit Architekten und Designern ein spannendes Werkzeug an die Hand, das modulares Bauen und individueller Gestaltung in einem möglich macht.

 

Zur Höchstform auflaufen: Modulares Gestalten von Bauelementen bekommt eine neue Dimension.

Von Barbara Jahn 

 

Copyright für alle Bilder: © Baumit

www.baumit.com

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